direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Pilze als Zellfabriken

Lupe

Optimierung der Stoffproduktion von pilzlichen Produktionssystemen

Pilze als Zellfabriken

Lupe

Optimierung der Stoffproduktion von pilzlichen Produktionssystemen

Pilze als Zellfabriken

Lupe

Optimierung der Stoffproduktion von pilzlichen Produktionssystemen

Pilze als Zellfabriken

Lupe

Optimierung der Stoffproduktion von pilzlichen Produktionssystemen

Obwohl pilzliche Produktionsstämme wie der Hyphenpilz Aspergillus niger eine herausragende Rolle in der großtechnischen Herstellung von Feinchemikalien, Proteinen und bioaktiven Wirkstoffen einnehmen, ist das Verständnis für die Regulation als auch die Dynamik zellulärer Vorgänge, wie z.B. Proteintransport, Proteinsekretion und Zellmorphologie, sehr lückenhaft. Diese Prozesse limitieren jedoch maßgeblich die Produktivität biotechnologischer Prozesse. Mit Hilfe systembiologischer, als auch transdisziplinärer Ansätze werden Stoffwechsel-, Transport- und Regulationsnetzwerke in Aspergillus niger aufgedeckt, modelliert und darauf aufbauend neue Wege für ein genetic engineering aufgezeigt, so dass diese Limitierungen überwunden werden können.

Trotz zahlreicher zur Verfügung stehender pilzlicher Expressionssysteme für die Herstellung von Proteinen, Enzymen und Feinchemikalien ist die Industrie weiterhin auf der Suche nach neuen pilzlichen Expressionssystemen, die eine verbesserte Ausbeute versprechen. Der Hyphenpilz Thermothelomyces thermophila stellt hierbei eine interessante Alternative zu bereits etablierten Expressionsplattformen dar, da er bereits natürlicherweise sehr effizient lignocellulolytische Enzyme sekretiert. Um T. thermophila als pilzliche Zellfabrik zu charakterisieren und zu optimieren, nutzen und entwickeln wir systembiologische Methoden und Tools aus dem Bereich der synthetischen Biologie.

Für weitere Informationen:

3D-Aufnahme eines Aspergillus niger Mycels mittels Mikro-Computertomographie:

Die Aufnahme ist entstanden in einer Zusammenarbeit mit der TU München, Chair of process systems engineering, gefördert durch das DFG Schwerpunktprogramm DiSPBiotech 1934.

Copyright: Stefan Schmideder, Henri Müller

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe